Ev. Friedens-Kirchengemeinde Düsseldorf (Friedenskirche)

1. JA zur Taufe

Wenn Ihre Tochter / Ihr Sohn als kleines Kind getauft wurde, ist die Konfirmation das JA der Jugendlichen zu dieser Entscheidung. Wenn Ihr Kind noch nicht getauft ist, kann es in der Konfirmandenzeit getauft werden und sagt dann selbst JA zum Leben als Christin / als Christ.

 

2. Gemeinschaft auf Probe

In der Konfizeit können die Mädchen und Jungen ausprobieren wie es ist, christlich miteinander zu leben.

Sie lernen, sich im Vertrauen einzuüben. Im Griechischen gibt es ein und dasselbe Wort für Vertrauen und Glauben (pistis). Selbstvertrauen, Vertrauen in meine Mitmenschen, ins Leben, auf ausgleichende Gerechtigkeit, Vertrauen auf eine Gotteskraft, die da ist, bewegt, verändert und ermutigt, sind Grundgehalt des christlichen Glaubens.

 

 

Bild einer Konfirmandin zu Psalm 23 „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.“

 

3. Wer bin ich? Mein Zwischenstand.

Im Leben steht nie endgültig fest, wie ich zu Gott, zur Kirche, zum Glauben, zur Gesellschaft stehe. Die Konfizeit ist eine Einladung, den augenblicklichen Standort festzustellen.

ES WIRD NIEMAND ZU ETWAS GEZWUNGEN – WIE BEIM ESSEN GILT WENIGSTENS PROBIEREN☺

 

EIN JAHR

Die Konfirmandenzeit startet vor den Sommerferien und dauert ein Jahr bis zur Konfirmation im Mai. Die Jugendlichen sind dann in der Regel im 8. Schuljahr und bei der Konfirmation 14 Jahre alt. Die Gruppe trifft sich ca. alle drei bis vier Wochen freitags von 16.00 bis 19.30 Uhr. Alle bekommen am Anfang der Zeit einen Terminplan.

 

AM FREITAG

Ein drei- bis vierstündiger Nachmittag bietet viele Vorteile: Für eine gute Arbeitsatmosphäre ist eine gelungene Gruppendynamik unerlässlich, denn nur, wer sich gegenseitig wahrnimmt, kann auch miteinander arbeiten.

 

Spirituelle und spielpädagogische Elemente sind uns wichtig.

Die Arbeitsformen (Gruppenarbeit, Einzelarbeit und die Gesamtrunde) sowie Arbeitsmethoden (Stationenarbeit, Diskussion, kreative Umsetzungsmöglichkeiten wie Malen, Collagen herstellen, Theater spielen u.a.) wechseln sich ab, um den unterschiedlichen Begabungen und Persönlichkeiten der Jugendlichen gerecht zu werden. Durchs Spielen wird das Vertrauen und der Zusammenhalt gefördert.

Ausreichende Pausen mit gemeinsamem Imbiss führen zum gegenseitigen „Kennen lernen zwischendurch“.

 

Regelvertrag

Wichtig sind für uns die Regeln, die wir zu Beginn mit den Jugendlichen erarbeiten, und die wir in einem Vertrag festlegen, an den sich alle gebunden wissen. Uns liegt an einem „verbindlichen Miteinander“, das allen Beteiligten die größtmögliche Sicherheit (Ich werde ernst genommen!) und Freude (Ich kann und darf zeigen und ausprobieren, was ich kann!) in der Konfirmandenzeit bietet .

- Verbindlichkeit ist die Grundlage für eine erfolgreiche Konfi-Zeit (Ich sage verbindlich JA zur Konfi-Zeit und setze deshalb Prioritäten in meiner Freizeit.)

- Pünktliches Beginnen (Spannungsbogen des Nachmittags von punkt 16 Uhr bis 19.30 Uhr)

- Das Fehlen ist von den Eltern bei uns persönlich und möglichst frühzeitig zu melden (das läuft nicht über andere Konfis; und nicht die Jugendlichen selbst melden sich ab)

- Alle 10 Freitage sind verbindlicher Unterricht. Wenn man einmal fehlt, hat man schon 10% des Unterrichts versäumt. Falls man fehlt, bekommt man eine Aufgabe für  zu Hause.

 

Bild einer Konfirmandin zum Psalmwort: „Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist.“

- Sonntagsgottesdienste (20 Stück sind zu besuchen; Gottesdienst in der Friedenskirche. Ausnahmsweise können auch andere Gottesdienste besucht werden. Dann ist darüber auch ein Gottesdienstbeobachtungszettel anzufertigen und bei uns abzugeben.)

 

Die Freizeiten – Jugendkirche - Diakonie

Zu den monatlichen Treffen freitagnachmittags kommen noch zwei Wochenendfreizeiten. Bei den Freizeiten erbitten wir eine Eigenbeteiligung von jew. ca. 65 Euro. Wichtig ist aber hier, dass alle mitfahren. Deshalb soll eine Fahrt nicht an den finanziellen Möglichkeiten der Familien scheitern!

 

GEMEINDELEBEN und Leben im Stadtteil

Außerdem beteiligen sich die „Konfis“ verbindlich am Gemeindeleben, bei Vorbereitungen von eigenen Gottesdiensten, bei der Teilnahme an den Sonntagsgottesdiensten, dem Gemeindefest, der Verteilung des Gemeindebriefs 4x in dem Konfi-Jahr u.v.m.

Ein Schnupperpraktikum in einer diakonischen Einrichtung (Altenheim oder Kita) ermöglicht den Einblick in die gelebte Nächstenliebe in der Kirche.

 

Das TEAM

Der Konfirmandenunterricht wird von dem Jugendleiter und der Pfarrerin geleitet; unterstützt werden sie durch fortgebildete ehrenamtliche Mitarbeitende aus der Jugendarbeit (www.ejubi.de), die alle selbst mal hier den Konfi-Unterricht besucht haben.

Es werden auch Veranstaltungen der Jugendkirche Düsseldorf besucht, wo alle Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Düsseldorf hinkommen.

Das Fußballturnier „KonfiCup“ in der Cageballhalle ist zu einer Tradition geworden.

 

Auf die Jugendlichen wartet also ein spannendes Programm.

 

Handyverbot

Damit sich die Jugendlichen ganz im Hier und Jetzt der Begegnung in der Gruppe überlassen können, ist das Benutzen der Smartphones während des gesamten Nachmittags nicht gestattet.

Auch auf die Freizeiten ist das Smartphone nicht mitzunehmen. Wir sammeln es ein und dann können die Konfis sich auf der Rückfahrt melden, falls wir uns verspäten.

Dieses Konzept kann >>> hier als PDF-Datei heruntergeladen werden