Ev. Friedens-Kirchengemeinde Düsseldorf (Friedenskirche)

Unser Presbyterium hat sich für die Bildung eines Bauausschusses entschieden. Er ist für die Gebäude der Kirchengemeinde zuständig und besteht aus fünf Presbytern und drei sachkundigen Mitgliedern. Diese werden sowohl im Presbyterium wie auch im Bauausschuss vorgeschlagen und vom Presbyterium bestätigt.

Die wichtigste Anforderung des Bauausschusses ist die dauerhafte Erhaltung der Gebäude. Dafür tagt der Bauausschuss zwei- bis dreimal im Jahr. Seine Aufgabe ist die Sichtung der Mängelliste, die Terminierung der durchzuführenden Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie die strategische Planung des Immobilienbestandes mit der Zielsetzung seiner dauerhaften Erhaltung. Zur strategischen Planung gehört zum Beispiel der Ausbau eines Dachgeschosses oder wie vor bald drei Jahren die Gestaltung der Auffahrrampe zur Kirche und zum Gemeindesaal.
Alle Baumaßnahmen, die der Bauausschuss beschließt, müssen vom Presbyterium bestätigt werden. Der Bauausschuss klärt vorab viele Fragen und entlastet somit das Presbyterium.

Die Liste der zukünftigen Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten ist lang. Weil die Finanzierung eine große Rolle spielt, werden viele Projekte verschoben. Bei der Auswahl der Projekte stehen solche Fragen immer im Vordergrund: Ist die Baumaßnahme für die Erhaltung des Gebäudes notwendig? Was hat unsere Gemeinde davon? Wie steht‘s mit der Finanzierung?
Zum Beispiel die Sanierung der Friedenskirche – ein aktuelles Projekt – das noch ganz am Anfang steht. Wir werden es nicht ohne Hilfe finanzieren können, wie wir wissen. Aber die Flachdächer der Seitenschiffe und die Fenster müssen erneuert werden. Auch der Innenputz und die Wandfarbe sind zu sanieren. Was werden wir davon realisieren können?

Trotz aller Unwägbarkeiten: viele kleinere Projekte lassen sich nach und nach gut realisieren. Es macht Spaß, in diesem Team mitzuwirken.

Marc Bourquardez, Baukirchmeister und Vorsitzender des Bauausschusses