Ev. Friedens-Kirchengemeinde Düsseldorf (Friedenskirche)

Der sogenannte Lektorenkreis (eigentlich der Begrüßungs- und Lektorenkreis für Gottesdienste) unserer Gemeinde besteht aus ca. 17 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, meist Presbyter/innen oder sachkundige Mitglieder der Ausschüsse.

Diese freiwilligen Gemeindeglieder erklären sich bereit, die Besuchenden vor dem Gottesdienst zu begrüßen und – wo nötig – Unterstützung anzubieten. Andere wiederum übernehmen Lesungen der Episteln aus dem Alten oder Neuen Testament. Diese Person unterstützt gegebenenfalls auch bei der Austeilung des Abendmahls. Und natürlich wird gemeinsam die Bank- und die Ausgangkollekte eingesammelt und nach dem Gottesdienst gezählt. Die Beträge werden dann im „Kollekten- und Opferbuch“ vermerkt und mit beiden Unterschriften für die Richtigkeit versehen.

Für diese Dienste werden regelmäßig gemeinde-interne Schulungen – und in Zukunft auch wieder eine Schulung mit einer externen Fachkraft– durchgeführt. Hier wird eingeübt, wie man den Bibeltext in der Lesung möglichst ausdrucksstark und deutlich zu Gehör bringen kann. Auch der Ablauf der Abendmahlsfeier wird in regelmäßigen Abständen eingeübt.

Nun werden Sie sich fragen, wer wie darüber informiert ist, wann er oder sie lesen oder begrüßen, zählen oder austeilen soll. Dazu tragen sich – oft schon 3 oder 4 Monate vor dem jeweiligen Gottesdiensttermin – die Mitglieder in eine „Doodle-Abfrage” im Computer ein, und aus diesen Meldungen wird ein möglichst ausgewogener Plan erstellt (schließlich sind alle Mitglieder Ehrenamtler/innen und sollen nicht über Gebühr verpflichtet werden). Dieser Plan geht dann allen – auch den Pfarrer/innen, der Küsterin, dem Küster und dem Kantor zu. So wissen alle an dem jeweiligen Gottesdienst Beteiligten, mit wem sie dort zusammenarbeiten werden.

Netterweise springen aber auch immer wieder spontan Mitglieder des Lektorenkreises oder andere Presbyter/innen ein, wenn doch jemand einmal verhindert ist, um den geplanten Ablauf des Gottesdienstes zu gewährleisten und ihn mit alle Besucher/innen möglichst reibungslos feiern zu können.

Britta Schwingel
für den Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Ökumene