Ev. Friedens-Kirchengemeinde Düsseldorf (Friedenskirche)


Die Diakonie (von altgriechisch diakonía „Dienst“, also dem Dienst am Menschen) ist neben der Verkündigung eine wichtige Aufgabe der Kirche. Die diakonische Arbeit findet vor Ort bei uns in der Gemeinde und in der Diakonie Düsseldorf statt, deren Mitglied alle Düsseldorfer Kirchengemeinden sind.

Der Diakonieausschuss berät über alle diakonischen Aufgaben der Kirchengemeinde und sorgt für die Zusammenarbeit mit anderen Trägern diakonischer Einrichtungen und mit den Trägern der öffentlichen Fürsorge im Bereich der Kirchengemeinde, für die diakonischen Mitarbeitenden erstellt er die Dienstanweisung und hat die Fachaufsicht.

Das diakonische Handeln, die gelebte Nächstenliebe, ist nicht nur eine Aufgabe der hauptamtlichen Mitarbeiter, sondern spiegelt sich im Leben der Christen wider, sei es im normalen Tagesablauf, sei es im ehrenamtlichen Engagement für andere.

Dem Diakonieausschuss gehören Presbyterinnen und Presbyter, drei sachkundige Gemeindeglieder und mit beratender Stimme unsere diakonische Mitarbeiterin an. Der Ausschuss berät über die diakonischen Angebote der Gemeinde, überlegt, wo unsere Hilfe nötig ist und welche Menschen sich dabei engagieren. Beispiele sind das neue, von Frau Martini gestartete Projekt: „Nachbarschaft am Telefon“, die Flüchtlingshilfe, das Café Lichtblick in Kooperation mit der Diakonie Düsseldorf.

Darüber hinaus entscheidet der Ausschuss über die Verwendung der diakonischen Mittel der Gemeinde, das heißt über Bankkollekten und Spenden. Dies erfolgt oft in enger Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitern, wenn sie zum Beispiel feststellen, dass Kinder, Jugendliche oder Senioren aus finanziellen Gründen nicht auf eine Freizeit mitfahren können. Oder es ist jemand in einer Notlage und benötigt schnelle Hilfe, zum Beispiel um etwas zu essen zu haben oder ein Medikament zu bezahlen, für ein Flüchtlingskind gibt es einen Zuschuss zum Schulranzen oder bei Seniorenbesuchen wird ein kleines Geschenk mitgebracht.

Unser Wunsch ist es, dass sich weiterhin viele Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten miteinander und für andere engagieren.

Marie-Luise Winkelmann