Ev. Friedens-Kirchengemeinde Düsseldorf (Friedenskirche)

Das Recht zur Erhebung der Kirchensteuer ist den Kirchen durch das Grundgesetz verliehen. Die Kirchen erheben die Kirchensteuer aufgrund staatlicher Kirchensteuergesetze und eigener Kirchensteuerordnungen.

Nach der Steuerordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland steht den Kirchengemeinden das Besteuerungsrecht zu. In Düsseldorf wird die Kirchensteuer durch den Evangelischen Kirchenkreis erhoben, zu dem sich die Kirchengemeinden zusammengeschlossen haben. Die Kirchensteuer kann vom Einkommen, vom Grundvermögen, vom Vermögen oder auch als Kirchgeld erhoben werden. Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer vom Einkommen ist die Einkommen- bzw. die Lohnsteuer. Die Kirchensteuer wird zur Zeit mit einem Hebesatz von 9% der Einkommen-/Lohnsteuer erhoben. Aus Kostengründen wird sie gegen eine Gebühr von der staatlichen Finanzverwaltung verwaltet; die Kirche selbst könnte das nicht preiswerter machen.

Die Kirchensteuer darf nur für kirchliche Aufgaben verwendet werden. Ca. 60-70% der in den Haushaltsplänen veranschlagten Mittel stammen aus der Kirchensteuer.

10,25% des Kirchensteueraufkommens erhält die Landeskirche zur Durchführung ihrer Aufgaben. An den gesamtkirchlichen Aufgaben - z.B. der Evangelischen Kirche in Deutschland und ihres Diakonischen Werks - beteiligen sich die Kirchengemeinden durch eine Umlage. Ein Finanzausgleich findet sowohl zwischen den Landeskirchen als auch zwischen den Kirchenkreisen statt, um allzu große Unterschiede der Finanzkraft zu mildern.