Ev. Friedens-Kirchengemeinde Düsseldorf (Friedenskirche)

SkiSkizze Friedenskirche Düsseldorf 1899Historische Aufnahme Friedenskirche DüsseldorfDem raschen Wachstum der Gemeindegliederzahl zum Ende des 19. Jahrhunderts und der guten finanziellen Entwicklung für die evangelische Gemeinde Düsseldorfs entspricht die Errichtung weiterer Pfarrstellen und der Bau neuer Kirchen sowie Pfarrhäuser und anderer Gemeindeeinrichtungen in den Bereichen des größten Zuzugs. Auf dem Königsplatz und damit genau in der Gegend, in die sich immer mehr das geschäftliche Zentrum der Stadt verlagert, wird ein großzügiges Grundstück erworben und die Johanneskirche errichtet, die am 6. Dezember 1881 ihrer Bestimmung übergeben wird .

Aber auch die evangelischen Gemeindeglieder in den Außenbezirken drängen inzwischen auf eigene Kirchen. Sie müssen ihre Gottesdienste, wollen sie nicht den weiten Weg in die Innenstadt auf sich nehmen, in Privathäusern, Vereinssälen oder Lagerhallen feiern. Im Süden kann immerhin die Krankenhauskirche im EVK ab 1876 für den regelmäßigen Gottesdienst genutzt werden. Aber der Platz reicht längst nicht mehr aus.

Am 7. Juni 1893 beschließt das Presbyterium außer dem Bau der Christuskirche in Oberbilk mit 1.200 Plätzen für 250.000 Mark die Errichtung der Friedenskirche mit 1.400 Plätzen für 300.000 Mark. Architekt Weidenbach aus Leipzig entwirft die Pläne. Ihm wird auch die Durchführung des Baus übertragen. Am 14. August 1896 findet die Grundsteinlegung statt, und drei Jahre später, am 31.Oktober 1899, wird die Friedenskirche in der Florastraße in einem festlichen Gottesdienst ihrer Bestimmung übergeben.

 

Innenraum 1907
  Übergabe Wandbilder 1907
Innenraum der Friedenskirche Ansichtskarte von 1907

 

Übergabe der von Gebhardt'schen Wandgemälde am 11. Mai 1907 im Beisein des deutschen Kronprinzen (Ansichtskarte)